XIII. KERÜLETI ÖNKORMÁNYZATXIII. KERÜLETI ÖNKORMÁNYZAT
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Angyalzöld - Zöldfelületi Stratégia 13
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2022. augusztus 7. Ibolya

Geschichte des bezirks NyomtatásNyomtatási nézet Továbbküldés ismerősnekTovábbküldés ismerősnek

Vergoldete BronzeknöpfeEs kamen hier wahrscheinlich Kelten, Daker, Quaden, Jasigen herum, dann nach der Eroberung von Pannonien im I. Jahrhundert durch die Römer wurde die Donau die Grenze des Römischen Reichs. Am linken Ufer stand die aus strategischer Hinsicht wichtige Festung namens Trans-aquincum. Arpad und die nach einer Heimatsuchenden Landnahmefürsten bezogen – gemäß Gesta Hungarorum von Anonymus – mit ihrem Volk auf dem Krebsfeld (Rákosmező) ein Lager, dann gingen sie von hier weiter zum Liegenplatz von Megyer und fuhren über die Donau über. Als Béla IV. Nachricht über die Annäherung der Tataren bekam, berief er im Jahre 1241 auf dem Krebsfeld das Heer des Landes ein und zog an seiner Spitze nach Osten. Das eine Niederlage erlittene ungarische Heer wurde durch die von Batu Khan und dem Oberbefehlshaber Szübötej geführten Tataren hier verfolgt.

Die Geschichte der Kloster, Kirchen auf der Margaretheninsel ist eines der interessantesten Kapitel der Historie unseres Bezirks. Die ehemalige Haseninsel bekam den heutigen Namen von Margit, der Tochter von Béla IV., die im Jahre 1271, ein Jahr nach dem Tod ihres Vaters starb und 1943 heilig gesprochen wurde. Im Mittelalter befanden sich hier nur einige kleine Dörfer als Teil des Dorfrings um Pest. Einige davon wie Új-Jenő und Szentlászló entvölkerten sich, oder sie wurden von der sich ausbreitenden Stadt als Außenbezirk angegliedert, wie Jenő und Hausenfänger.

Name von Stefan Engl unter den Weingartenbesitzern in einem Register um 1770Das neben dem Bach liegende Krebsfeld war eine großflächige, schwach bevölkerte Ebene, die in erster Linie Schauplatz von Landesversammlungen und Lagerplatz der Ungarn war. Seit 1277 bis zum Unheil von Mohács (Niederlage gegen die Türken im Jahre 1526) wurden hier zahlreiche Landesversammlungen abgehalten. Sie wurden vom Herrscher im allgemeinen seit April bis November, bis zum Eintritt des kalten Wetters einberufen und sie dauerten durchschnittlich ein bis zwei Wochen. Die genaue Ortsbestimmung ist sehr schwierig, da im Mittelalter die Wiese Krebsfeld von sehr großer Flächenausdehnung war. Gemäß der im Jahre 1737 herausgegebenen Mikoviny-Landkarte lag die so genannte Campi Rakos – eine Grünfläche südlich von der alten Mündung des Krebsbachs, östlich von der Donau, nördlich von der jeweiligen Stadtgrenze – auf dem Gebiet des heutigen Engelsfelds. Die erste Landesversammlung auf dem Krebsfeld fand unter der Regierung von László (Kumane) IV. statt, sie erklärte den damals erst 15 jährigen Herrscher für volljährig. Auch Károly Róbert wurde im Herbst 1307 durch Landesversammlung von Krebsfeld als Herrscher anerkannt. Mathias Hunyadi wurde ebenfalls auf der Ebene Krebsfeld zum König gewählt, nachdem die 15 Tausend (laut anderen Quellen 40 Tausend) Krieger von Mihály Szilágyi einen entsprechenden Eindruck auf die sich in Buda beratende Aristokratie machten. Als der König Nachricht über die Annäherung der Türken bekam, berief er im April 1526 die letzte ständische Landesversammlung ein.

Während der 150 Jahre langen Türkenherrschaft bestanden noch unsere mittelalterlichen Siedlungen, sie wurden aber im Jahre 1686 von den Türken in Brand gesetzt und zerstört, als sich Leopold I. näherte. Die von der türkischen Herrschaft freigewordene Stadt Pest erhielt im Jahre 1703 von Leopold I. einen Privilegienbrief, der auch die Pussta des Heiligen Ladislaus (Szentlászló-puszta) als nördlichen Außenbezirk von Pest erwähnt. Damals waren die Steine der Gebäude und Kirchen der einstigen Dörfer schon fast völlig abgeführt.Unter den Erklärungen der Bezeichnung Engelsfeld ist die mit der Weingartenbesitzerfamilie Engl aus Südtirol verbundene am besten nachweisbar. Der Name Engl wurde in den vorstädtischen Zusammenschrei bungen von Theresien stadt aus den 1770-er Jahren als alter Weingar tenbesitzer erwähnt. Sein Grundbesitz soll Engels feld geheißen haben und dessen Spiegelüber setzung ist Angyalföld.

Die Teufelsmühle (Ördögmalom), die sich durch mehrmaligen Umbau der aus dem Altertum stammenden ehemaligen Kaisermühle (Császármalom) bis zu den 1960-er Jahren erhalten konnte, ist ein Denkmal aus den 17-18. Jahrhunderten. Sie war aber am Ende des 19. Jahrhunderts nicht mehr als Mühle der Gegenstand eines Prozesses.Der Ausbau und die Ansiedlung von Engelsfeld und Neu-Leopoldstadt als organische Teile unserer Hauptstadt begannen zur Mitte der 1800-er Jahre. Die sich rasch ausbreitende Pest brachte zunächst die – innerhalb der Stadt unerwünschte – Anlagen wie der Friedhof, das Irrenhaus oder die gefährlichen Pulvermühlen auf diesem Randgebiet an.In den langfristigen Stadtentwicklungsplänen des im Jahre 1870 gegründeten Rats für Öffentliche Arbeit kamen schon die Ordnung und der Ausbau des Bezirks vor. Es wurden die Spurlinien der Verkehrsstraßen bestimmt und die Anordnung der Wohnviertel geplant. Zur Aufgabe des Rats für Öffentliche Arbeit gehörten auch der Bau von Donaubrücken, Häfen, die Regelung des Donauufers und der Ausbau der Kaie für Hochwasserschutz.

Die Donau, die Landstraße nach Vác, die erste, im Jahre 1846 eröffnete Vácer Eisenbahnlinie des Landes, dann seit 1866 die Pferdebahn der Váci Straße entlang schließen das Gebiet immer mehr an den Kreislauf der Stadt an, bzw. ermöglichten die Ansiedlung der Fabrikindustrie, die gute Verkehrsbedingungen brauchte.Bis zum Ende der 1800-er Jahre dominierten in erster Linie die Mühlenindustrie, Bauindustrie und Alkoholindustrie. Im Jahre 1895 funktionierten 6 aus der 13 Mühlen der Hauptstadt auf dem Gebiet von Neu-Leopoldstadt und Hausenfänger. Zu dieser Zeit war der Weizen von hohem Klebergehalt und guter Qualität neben dem Fleisch europaweit einer der am meisten gefragten Exportartikel von Ungarn.

Werkstattteil vom Ende der 1800er JahreSeit dem Ende der 1800-er Jahre wurde der Raumgewinn der Eisen- und Metallindustrie charakteristisch. Engelsfeld entwickelte sich zu einem der wichtigsten Fabriksviertel von Budapest. Solche weltberühmte Fabriken funktionierten hier wie die im Jahre 1866 gegründete Ganz Schiffsfabrik, die seit 1868 tätige Láng Maschinenfabrik, die Schlick Nicholson Fabrik, die Eisele Kessel- und Maschinenfabrik, die Schraubenfabrik, oder die 1919 entstandene Elzett Schloss- und Hängeschlossfabrik.In der ersten Hälfte der 1900-er Jahre siedelten sich auch die Vertreter anderer Industriezweige auf unserem Gebiet an. Hier funktionierten die Wollwäscherei AG, die Rico Bindewerke, die Jutefabrik, die Schnurfabrik und die Bortenfabrik.Seit den 1930-er Jahren entdeckten auch die großen Autoherstellerfir men die Vorteile des Gebiets und bauten ihre Vertretung und Servicestation hier auf. Architektonisch hervorragend waren darunter das 1936–37 erbaute Fiat Servicegebäude, später die Ford Niederlassung auf der Váci Straße.

Die sich vermehrenden Fabriken zogen die Menschenmengen von verschiedenster Nationalität und Herkunft in diese Ecke der Hauptstadt. Die meisten Einwanderer kamen aus den Siedlungen um die Hauptstadt und von den durch Ungarn bewohnten Territorien der heutigen Slowakei, es war aber auch die Anzahl der Transdanubischen, Slowaken, Tschechen, Siebenbürger, Österreicher und Polen erheblich. Die Arbeiter der Großbetriebe rekrutierten sich zunächst überwiegend aus ausländischen Facharbeitern, die Küchengärten um die Stadt waren meistens im Besitz von Slowaken und Deutschen. Die Assimilation wurde am Ende der 1800-er Jahre immer schneller und zugleich erhöhte sich auch die Anzahl der ungarischen Ansiedler.

Die sprachliche Vielfältigkeit brachte die spezielle Engelsfelder Subkultur zustande, deren wichtigste Merkmale die an die Bekleidung der Hamburger Schiffszimmerleute erinnernde Jasstracht sowie der durch Vermischung der deutschen, slowakischen und ungarischen Sprachen entstandene „Sleng”, die so genannte „Jasssprache” war.

Gemäß den Statistiken wurde Engelsfeld zum Ende der 1910-er Jahre der am dichtesten bewohnte Stadtteil der Hauptstadt. Die Bevölkerung des Arbeiterviertels lebte außerordentlich gedrängt, unter ungesunden Umständen in ebenerdigen Baracken oder in etagenförmigen Mietkasernen. In einem Zimmer wohnten durchschnittlich fünf Menschen. Die Mehrheit der Wohnungen bestand aus einem einzigen Raum, bestenfalls aus Zimmer und Küche, die Wasserleitung und der elektrische Strom waren unbekannte Begriffe. Wegen der hohen Wohnungsmieten waren sie oft gezwungen, in den engen Wohnungen auch noch Bettmieter aufzunehmen.

Während der Amtierung von István Bárczy als Bürgermeister seit 1906, dann als Oberbürgermeister konnte die Hauptstadt die Gründe der modernen Verwaltung anlegen und eine tatsächliche Verbesserung der Lebensumstände der Bevölkerung des Gebiets erreichen. Die einträglichen Dienstleistungstätigkeiten wurden in städtisches Eigentum übernommen und deren Einnahmen zu sozialen Zwecken aufgewandt. So konnten die ersten größeren Schulen und die damals als modern geltenden Wohnblöcke unseres Bezirks errichtet werden. In dieser Zeitperiode wurden auf unserem Gebiet die erste öffentliche Bibliothek der Hauptstadt in der Vág Straße, das nach dem englischen Muster geplante Volkshotel für Obdachlose sowie das für Handwerker errichtete einzigartige Werkstattmiethaus erbaut.

Der wichtigste Moment unserer Chronik war, als der Bezirk als selbständige Verwaltungseinheit entstand. Es wurde wegen des raschen Zuwachses der Bevölkerung und der eingebauten Gebiete im Jahre 1930 durch die Führung von Budapest zum Gesetz erhoben, dass die Hauptstadt aus 14 Bezirken anstatt der früheren 10 bestehen soll. Der neue XIII. Bezirk kam aus den Außenbezirks-flächen der früheren V. und VI. Bezirke – Theresienstadt und Leopoldstadt – zu-stande. Als Geburtstag des Bezirks gilt der 1. Juni 1938, als das Zustandekommen veröffentlicht wurde. Am 15. Juni begann der selbständige „Magdalenestädter” Vorstand zu funktionieren und wurde das Vorstandsgebäude auf dem Béke Platz eröffnet. Die Bezeichnung Magdalenestadt war eine Ehrenbezeigung vor der Frau von Miklós Horthy, dem damaligen ungarischen Gouverneur, die viel für die Unterstützung der Armen tat.

Die riesige Wirtschaftskrise nach dem ersten Weltkrieg bereitete schwere Sorgen für die ohnehin arme Bevölkerung des Bezirks. Damit ist zu erklären, dass unser Gebiet für die sozialistischen, kommunistischen und Gewerkschafts-bewegungen als fruchtbarer Boden galt. Die Führung des Landes und der Stadt betrachtete Engelsfeld als eine Art von Referenzgebiet, wo die großzügigen sozialen Aktionen fortgesetzt wurden: Errichtung von Wohnungsbauten, Schulen, Anstalten für Gesundheitswesen, kirchlichen und Kulturanlagen. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts schufen die sich selbst organisierenden Bewegungen, die Kulturpolitik des Staats und die Unterstützung der Eigentümer der größeren Fabriken ein blühendes und vielfältiges Kulturleben für die Engelsfelder Arbeiter. Leserkreise, Bibliotheken, Sport- und Touristenvereine, Chöre, Theatergruppen wurden in den Arbeits-, Kirchen-, Schul- und sogar politischen Gemeinschaften gegründet. Auch die Neu-Leopoldstadt, die erst seit 1950 Teil unseres Bezirks ist, wurde in dieser Zeitperiode ausgebaut. Die als Ergebnis der bewussten Stadtplanung überwiegend in Bauhausstil errichteten Miethäuser verwehten die für die Fläche früher bezeichnenden Niederlassungen von Holzwaren- und Baumaterialien, Lagerhallen, Fabriken. In den in eleganten, modernen Gebäuden ausgebildeten komfortablen Wohnungen fanden insbesondere die Mittelschichten der Bürgerschaft und freiberufliche Intellektuellen, Ärzte, Ingenieure, Journalisten ein neues Zuhause.

Auch die Margaretheninsel wurde im Jahre 1950 an den Bezirk angeschlossen. In den 1800-er Jahren war die Insel im Besitz von Palatin József, der mit seinem den Ruinen der Franziskanerkirche zugebauten Ferienhaus, dann mit dem Margarethenbad und dem Grand Hotel die einst verwilderte Gegend zu einem wahren Paradies zauberte. Im Jahre 1908 wurde die Insel Allgemeingut, öffentlicher Garten. Für das Entgelt der Insel ließ die Hauptstadt in der Neu-Leopoldstadt die Palatinus Häuser am Donauufer bauen, die als Teil derWelterbe gelten. Zwischen den zwei Weltkriegen wurden auf der Insel eine Menge Neuanlagen gebaut, unter anderem das Nationale Schwimmbad, das Strandbad Palatinus, die Freilichtbühne und der Spielbrunnen.

Erste öffentliche Bibliothek der Hauptstadt in Vág Str.Während des zweiten Weltkriegs und besonders im Winter 1944–45, bei der Belagerung von Budapest erlitten die Wohnhäuser, Fabrikgebäude infolge der Bombardements und der Straßenkämpfe erhebliche Schäden, die Brücken, die Gebäude auf der Margaretheninsel und das Lustspieltheater waren ruiniert. Die Bevölkerung des Bezirks sank von 90.000 auf 54.000 Personen.

In Engelsfeld fing man unter den ersten mit der Aufräumung der Ruinen an. Anfang Februar 1945 startete der Straßenbahnverkehr. Die Arbeiter erschienen schon an den ersten Tagen an ihren Arbeitsplätzen, so konnte bald die Produktion in der Láng Maschinenfabrik, der Schiffsfabrik, dann langsam in den anderen Betrieben beginnen.

An den ersten Kommunalwahlen gingen die auf einheitlicher Liste teilnehmenden Arbeiterparteien und die mit ihnen verbündete Nationale Bauernpartei mit ihrem Stimmenanteil von 64 % dem Landesdurchschnitt und sogar dem hauptstädtischen Durchschnitt weit voran. Die landesweit 57 % erzielte Kleinlandwirtepartei konnte in unserem Bezirk keine Massen hinter sich stellen. Mit der am 1. Januar 1950 in Kraft getretene Verwaltungsumorgan isierung erhöhte sich die Anzahl der hauptstädtischen Bezirke von der früheren 14 auf 22 und auch die Fläche unseres Bezirks wurde modifiziert. An den Arbeiterviertel wurden Neu-Leopoldstadt, ein von Bürgern des Mittelstands bewohnte Teil des V. Bezirks sowie die Margaretheninsel angeschlossen. Die Bewohneranzahl des XIII. Bezirks steigerte sich von 74.500 auf 132.000 Personen, die Fläche beinahe verdoppelte sich.

Während der Periode des durch die Arbeitermacht im Jahre 1947 begonnenen und eine angespannte Arbeit erfordernden Dreijahr- dann Fünfjahrplans entwickelte sich Engelsfeld in dem eines Arbeiterbezirks würdigen Tempo, die Lebensumstände der Bewohner verbesserten sich erheblich. Bis 1950 wurden 2.180, bis 1955 weitere 4.524 neue Wohnungen übergeben. Es wurden das Strandbad Dagály, der Markt Tomori, neue Schulen, Kindergärten errichtet. Im Jahre 1949 wurde das Bildungszentrum József Attila eröffnet, dessen Bau noch vor dem Krieg angefangen wurde. Die in staatliches Eigentum übernommenen Großbetriebe hielten die Entwicklung der Kultur- und Sportmöglichkeiten ihrer Arbeiter für wichtig. Mehrere Betriebe betätigten Kulturhaus, Sportsektion, Bibliothek. Der Gewerkschaftsportverein Vasas wurde ein Großverein mit 21 Sektionen. Die im Oktober 1956 ausgebrochene Revolution konnte sich in Engelsfeld nicht weitreichend entfalten. Mit Ausnahme der Zusammenstöße am Ufer des Krebsbachs (Rákos-patak) gab es auf diesem Gebiet keine solchen blutigen Kämpfe, wie an anderen Stellen von Budapest. Engelsfeld wurde bis zum Anfang der 1980-er Jahre weiterhin als Fabrikstadt bezeichnet, da etwa hunderttausend Arbeiter in mehr als vierhundert Fabriken, Betrieben, Industrieanlagen beschäftigt wurden.

Im Verkehr der Hauptstadt und des Bezirks war ein großer Fortschritt die zwischen 1981 und 1990 errichtete nord-südliche U-Bahnlinie. Auch die Modernisierung mehrerer Hauptstraßen und der Straßenbahnlinie auf der Béke Straße – Lehel Straße wurden beendet. Das Wohnungsbauprogramm setzte seit den 1970-er Jahren die Erhöhung der Zimmeranzahl und der durchschnittlichen Grundfläche, sowie die Verbesserung der Komfortstufe zum Ziele. Während des Baus der neuen Wohnsiedlungen zwischen 1945 und 1980 bereicherte sich der Bezirk mit 17.710, dann bis 1984 mit weiteren 6.566 Wohnungen. Der Stadtviertel wird durch fast 100 Statuen und Denkmäler, Gedenktafeln auf öffentlichem Platz geschmückt. Zwischen 1958 und 1988 wurden 9 Schulen gebaut, darunter das in die Kárpát Straße im Herbst 1986 umgezogene Gymnasium Berzsenyi Dániel, das Vier- und Sechsjahrgangsbildung von hohem Niveau bietet. Im Jahre 1989 begann im Gymnasium Németh László der Oberschulunterricht von acht Klassen, dann wurde das Gymnasium eine der besten Oberschulen von Budapest.

Seit dem Ende der 1980-er Jahre konnten die Bewohner des Bezirks die Augenzeugen von riesigen Änderungen sein. Nach der Privatisierung bzw. oft Liquidation der staatlichen Großunternehmen siedelten sich in den leer gewordenen Industriegebäuden oder auf deren Stelle moderne Bürohäuser, Banken, Auto- und Möbelsalons, Einkaufs- und Unterhaltungszentren an. Der früher graue Außenbezirk wird heute immer mehr organischer Teil des Geschäfts- und Kulturlebens der Hauptstadt. Die erste Selbstverwaltungswahl nach dem Ende des Einparteisystems fand 1990 statt. Die Körperschaft der Abgeordneten bildete sich am 25. Oktober mit 46 Personen. Gemäß dem modifizierten Selbstverwaltungsgesetz wurde der Bürgermeister bei der zweiten Wahl schon direkt durch die Bevölkerung gewählt.

Im Bezirk sind seit 1998 zigeunerische, griechische, kroatische, polnische, deutsche, armenische, rumänische, serbische und slowakische, dann seit 2002 ruthenische und bulgarische Minderheitsselbstverwaltungen tätig. Die Vielfältigkeit unseres Kulturlebens blieb bis heute bestehen. Durch die Selbstverwaltung erhaltene Kulturhäuser, Museum und Ausstellungsstelle, zwei hauptstädtische Theater, Kinos erwarten die Besucher, die sich bilden möchten. Außerdem bieten die Zivilorganisationen zahlreiche gesellschaftlich-kulturelle Zeitvertriebe. Die Selbstverwaltung betreibt acht Klubs für alte Menschen, wo es sich neben der Möglichkeit zu billiger Speisung und systematischer ärztlicher Beratung auch Anlass zur kultivierten Verbringung der Freizeit bietet.

In den internationalen Beziehungen unserer Selbstverwaltung ist die sich mit den Partnerstädten ausgebildete Zusammenarbeit bestimmend. Zum ersten Mal schloss die Selbstverwaltung im Jahre 1989 mit Floridsdorf, dem 21. Bezirk von Wien, 1993 mit dem Bezirk Ochota von Warschau, 1998 mit der Stadt Sovata in Siebenbürgen, Rumänien (Szováta), im April 2001 mit der kroatischen Stadt Osijek (Eszék), im Mai 2002 mit der slowakischen Koęice-Südstadt (Kassa-Délváros) eine Partnerstadtvereinbarung ab.